Das Duo Bluthochdruck plus Diabetes erhöht das Herz-Kreislauf-Risiko deutlich

Ein überhöhter Blutdruck gilt schon alleine als einer der gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Denn er verursacht Verletzungen an den Innenwänden der Gefäße und vergrößert so die Gefahr, dass sich eine Arteriosklerose mit Kalk- und Fettablagerungen entwickelt. Diese können die Adern so verengen, dass die Durchblutung stark behindert wird. Reißen solche “Plaques” ab, können sie zu Gefäßverschlüssen führen, Herzinfarkt und Schlaganfall drohen schlimmstenfalls.

Regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks bei Diabetikern

Kommt Diabetes zu einem hohen Blutdruck hinzu, erhöht sich das Risiko nochmals drastisch. Drei Viertel aller Zuckerkranken sterben dem “Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2015” zufolge an akuten Gefäßverschlüssen. Das liegt unter anderem daran, dass der überschüssige Zucker im Blut die Gefäßwände verklebt und die Arteriosklerose weiter beschleunigt. Für Diabetiker ist daher neben einer guten Einstellung des Blutzuckers die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks wichtig. Bei dauerhaft zu hohen Werten müssen meist Medikamente eingenommen werden.

Risiko mit Arginin reduzieren

“Neben der ärztlich verordneten Therapie kann Arginin in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag zur Blutdrucksenkung sowie zur Verbesserung der Durchblutung leisten” erklärt Prof. Dr. Horst Robenek, Arteriosklerose-Forscher am Universitätsklinikum Münster. “Im Idealfall greift man gleich zu einer qualitativ hochwertigen Kombination aus Arginin plus Folsäure sowie Vitamin B6 und B12, enthalten etwa in ‘Telcor Arginin plus’ aus der Apotheke.” Denn aus dem Eiweißbaustein Arginin, so Prof. Robenek, werde ein Botenstoff gebildet, der die Adern weitet und den Blutdruck senkt.

Den Blutdruck selbst messen

Um den Blutdruck besser in den Griff zu bekommen, sollte man ihn zu Hause regelmäßig selbst kontrollieren. Der Arzt oder Apotheker berät bei der Anschaffung des richtigen Messgeräts. Beim Messen selbst ist wichtig, dass die Manschette auf Herzhöhe ist. In der halben Stunde vor der Messung sollte man keine anstrengenden körperlichen Tätigkeiten verrichten und keinen Kaffee trinken, direkt davor sollte man einige Minuten zur Ruhe kommen.

Grippeschutz – „Impfen ist der beste Schutz”

Im Winter steigt die Gefahr einer Grippeinfektion. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist eine Impfung. „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere”, appelliert Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. „Der beste Zeitraum für eine Impfung sind der Oktober und der November.” Eine Impfung kann auch später nachgeholt werden, allerdings wächst dann das Risiko, sich zu infizieren, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Bis sich der Schutz nach der Impfung im Körper aufgebaut hat, dauert es in der Regel 10 bis 14 Tage.

Im vergangenen Winter war die Influenza-Aktivität im Vergleich mit den Vorjahren sehr gering ausgeprägt. Im Jahr zuvor hatten zeitweise mehr als 90 Prozent der Landkreise eine hohe Zahl von Atemwegserkrankungen gemeldet. Da sich in der Vergangenheit nicht selten ein Wechsel von schwachen und starken Influenza-Saisons beobachten ließ, ist in der kommenden Saison eine stärkere Influenza-Aktivität als im vergangenen Winter wahrscheinlich.

Das Landesgesundheitsamt beobachtet seit 10 Jahren den Verlauf der Influenza-Saison im Rahmen der ARE (Akute Respiratorische Erkrankungen)-Surveillance. Die Auswertung zeigt: Die Aktivität der Krankheit beginnt meistens im November und erreicht nach einem Rückgang während der Weihnachtsferien im Januar/Februar ihr Maximum. Innerhalb dieses Systems der Überwachung werden Proben auch auf andere Viren als Influenza untersucht. Auf diese Weise konnte gezeigt werden, dass im letzten Jahr Erkältungskrankheiten ungewöhnlich häufig auf andere Viren zurückzuführen waren.

„Wir können nicht vorhersehen, wie stark eine Influenzawelle wird”, so Rundt. „Die Impfstoffe sind sicher und schützen auch vor schweren Verläufen der Grippe.”

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen über 60 Jahre, für bestimmte Risikogruppen und für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen, da diese im Falle einer Influenzainfektion ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Die Krankenkassen übernehmen in diesen Fällen die Impfkosten. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem Menschen mit Diabetes, mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane oder des Nervensystems, sowie mit Herz- und Kreislauferkrankungen und mit Störungen des Immunsystems. Auch während der Schwangerschaft besteht ein mit zunehmender Dauer steigendes Risiko für ernsthafte Krankheitsverläufe. Daher sollten sich auch Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft impfen lassen. Neben dem individuellen Schutz spielt bei der Impfung von Schwangeren die Überlegung eine Rolle, auch das Neugeborene gegen Influenza zu schützen.

Darüber hinaus gilt die Empfehlung der STIKO auch für diejenigen, die einem besonderen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Dazu zählen insbesondere Menschen, die medizinisch und pflegerisch in Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten. „Wer täglich mit abwehrgeschwächten Menschen in Kontakt kommt, hat eine Schlüsselfunktion bei der Verbreitung von Influenzaviren”, betonte Dr. Matthias Pulz. „Eine Impfung dient nicht nur der eigenen Vorsorge, sondern auch dem Schutz der betreuten Personen und natürlich auch dem der eigenen Familie.” Daher hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unter dem Motto „Die Grippewelle rollt, fallen Sie nicht um” auch in diesem Jahr eine Motivationskampagne initiiert und über 200 Krankenhäusern und 1500 Alten- und Pflegeheimen in Niedersachsen Informationsmaterial zur Verfügung gestellt.

Bänder- und Sehnenverletzungen sollte man ernst nehmen und gut ausheilen lassen

Ein abrupter Richtungswechsel, ein falscher Tritt, unglücklich umgeknickt und schon ist es passiert – Schäden am Knie gehören zu den häufigsten behandlungsbedürftigen Blessuren beim Sport. So ist jeder zweite Patient in der sportmedizinischen Praxis von einer Knieverletzung betroffen. Vor allem die Bänder werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Bleibt etwa der Fuß fest auf dem Boden haften, während der übrige Körper eine rasche Drehung im Kniegelenk vollführt, sind häufig Bänderrisse die schmerzhafte Folge.

Bänder stabilisieren das Gelenk

Meist trifft es die Seiten- und Kreuzbänder. Diese aber sind unverzichtbar, um die Stabilität des komplexesten Gelenks im menschlichen Körper zu gewährleisten. Besonders riskant sind schnelle Ballsportarten wie Fußball, Tennis, Handball oder Squash und im Winter auch Ski- und Snowboardfahren. Mehr Informationen und Tipps gibt es unter www.bewegung-und-fitness.de und beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Wie Experten beim jährlichen Steinbach-Talk der Sportmediziner berichteten, war es bei etwa 80 Prozent der Kreuzbandverletzungen bereits in den zwei bis drei Wochen davor zu einer anderen kleineren Blessur gekommen. Das bedeutet: Selbst wenn man sich das Knie nur leicht verdreht hat, sollte man dies ernst nehmen. Auch Bagatellverletzungen sollten gut ausheilen. Zur Erstversorgung im Ernstfall empfehlen Sportärzte zunächst die Anwendung der sogenannten PECH-Regel: Pause, Eis, Compression (Druckverband) und Hochlagern. Zusätzlich kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel (erhältlich als Creme und Tabletten) den Heilungsprozess beschleunigen. Seine Wirkstoffkombination aus 14 natürlichen Inhaltsstoffen kann Schwellungen und Blutergüsse mindern und Entzündungen regulieren.

Wann zum Arzt?

Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Schmerz, größeren Blutergüssen und Schwellungen sowie einer Instabilität des Gelenks besteht Verdacht auf eine ernsthafte Bänderverletzung. Dann ist der Besuch beim Arzt unvermeidbar. Er kann über die nötigen Therapieoptionen entscheiden und im Anschluss die wichtigen Reha-Maßnahmen einleiten.

Körpergeruch und fettige Haare gehen gar nicht!

Was stört die Deutschen im direkten Umgang mit ihren Mitmenschen am meisten? Dieser Frage ist das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag des Magazins Reader’s Digest nachgegangen. Das Ergebnis: 88 Prozent halten Körpergeruch für besonders unangenehm, 70 Prozent finden fettige Haare abstoßend. Für die Umfrage, über die das Magazin in seiner Juni-Ausgabe berichtet, wurden bundesweit 1005 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

Deutsche sind weltweit für ihre Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und die Qualität ihrer Arbeit bekannt. Aber wenn es um das Auftreten in der Öffentlichkeit geht, ist in erster Linie das äußere Erscheinungsbild entscheidend. So gaben 28 Prozent aller Umfrageteilnehmer an, sie würden sich an unrasierten Achseln und Beinen stören, so viele halten auch sichtbares Übergewicht für wenig schmeichelhaft. 23 Prozent sagten, sie fänden zu viel nackte Haut nicht gut. Und 20 Prozent schauen nicht gern in unrasierte Gesichter.

Vor allem die Älteren legen großen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild ihres Gegenübers. So gaben 46 Prozent der über 60-Jährigen in der Umfrage für das Magazin Reader’s Digest an, sie fänden zu viel Speck auf den Rippen von Mitmenschen abstoßend. 34 Prozent der älteren Befragten missbilligen haarigen Wildwuchs im Gesicht. An anderer Stelle hat diese Altersgruppe hingegen kein Problem mit unkontrolliertem Haarwuchs: Nur 17 Prozent finden es unappetitlich, wenn Haare an Beinen und unter Achseln wuchern.

Bei Frühjahrsnebel runter vom Gas

„Dicke Suppe“ im Frühjahr: Überhöhte Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand zählen zu den häufigsten Unfallursachen bei Nebel. „Liegt die Sicht unter 50 Metern, darf die Geschwindigkeit höchstens 50 km/h betragen – auch auf der Autobahn“, erklärt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. „Wird die Waschküche noch dichter, Tempo weiter drosseln und ausreichend Abstand halten.“ Denn die Straßenverkehrsordnung schreibt vor: Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie stehen immer 50 Meter voneinander entfernt.
An Fahrbahnmarkierung orientieren

Rückt die weiße Wand so nah, dass der nächste Pfahl nicht mehr zu erkennen ist, hilft die Fahrbahnmarkierung in der Straßenmitte weiter. Auf Bundesstraßen beträgt der Abstand vom Beginn der weißen Mittellinie bis zur nächsten zwölf, auf Autobahnen 18 Meter. Auf keinen Fall sollten sich Autofahrer an den Rücklichtern eines vorausfahrenden Wagens orientieren. „Das verleitet dazu, den Abstand bei dichtem Nebel zu verkürzen. Es drohen Auffahrunfälle“, betont der TÜV Rheinland-Fachmann. Außerdem gilt: Die Scheibenwischer regelmäßig betätigen, um Wassertropfen, die sich durch den Nebel auf der Windschutzscheibe bilden, zu entfernen.
Tagfahrleuchten nicht ausreichend

Bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel oder starken Regen auch tagsüber das Abblendlicht einschalten. Nur dann können Autofahrer auch die Nebelscheinwerfer aktivieren. Tagfahrleuchten reichen bei schlechter Sicht nicht aus. Die Nebelschlussleuchte darf erst bei einer Sichtweite unter 50 Metern und ausschließlich bei Nebel zugeschaltet werden. Dabei gilt: maximal Tempo 50. „In der Stadt, im Stau oder auf nebelfreien Abschnitten die grellen, roten Leuchten wieder ausschalten, damit sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden“, sagt Sander.

Der FI-Schutzschalter – ein Muss gegen Stromunfälle im Garten

Frühling liegt in der Luft, Gartenbesitzer freuen sich auf die neue Saison. Sie planen zum Beispiel eine neue Beleuchtung für die Gartenwege oder machen sich daran, den alten Benziner durch einen elektrischen Rasenmäher zu ersetzen. Wo auch immer Strom im Garten verwendet wird, sollte ein FI-Schutzschalter (auch RCD genannt) nicht fehlen. Er schützt wirksamer als eine herkömmliche Haushaltssicherung vor einem elektrischen Schlag. Es gilt der Spruch: “Die Sicherung schützt Geräte und Leitungen, der FI-Schalter den Menschen.” Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin.

Auch “Alt-Gärten” schützen!

Seit 1985 müssen Außenanlagen mit einem Fehlerstromschutz abgesichert sein. Dafür wird ein FI-Schutzschalter (auch RCD genannt) in den Verteilerkasten montiert. Für ältere Gärten ist die Nachrüstung bestehender Stromkreise mit einem FI-Schutzschalter eine dringende Empfehlung. Er ist ein Lebensretter, falls zum Beispiel beim Mähen mit dem Elektromäher das Kabel durchtrennt und dabei die Außen- und Innenisolierung derart beschädigt wird, dass die stromführende Phase offen liegt. Sollte die Steckdose nicht über die Hausverteilung über einen FI-Schalter abgesichert sein, gibt es im Elektrofachhandel, vereinzelt auch in Baumärkten, Adapter, die einzelne Steckdosen absichern. Ein solcher Adapter wird zwischen Steckdose und den Anschlussstecker des Gerätes oder des Verlängerungskabels gesteckt.

So funktioniert ein FI-Schutzschalter:

Bei einem elektrischen Gerät fließt der benötigte Strom über das Kabel zum Gerät hin und – normalerweise – in gleicher Stärke wieder zurück. Berührt dagegen ein Mensch ein ungenügend isoliertes Gerät, fließt durch seinen Körper ein mehr oder weniger starker Strom (= Fehlerstrom) zur Erde. Es gibt eine Differenz zwischen zu- und abfließendem Strom. Ein FI-Schutzschalter misst den Strom ständig und bemerkt die kleinste Differenz schon im Milliampere-Bereich. Ein Relais schaltet den überwachten Stromkreis und damit das Gerät blitzschnell ab.

Kostenfreie Broschüre

Weitere Tipps für sicheres Gärtnern bietet die in Einzelexemplaren kostenfreie Broschüre “Den Garten genießen. Sicher gärtnern”.

Internet: www.das-sichere-haus.de/broschueren/freizeit
Mail: bestellung@das-sichere-haus.de, Stichwort “Garten”
Post: DSH, Stichwort “Garten”, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg.

Karnevalskostüm: Maske am Steuer wird teuer!

Die Polizei zieht den „Pandabären“ hinterm Steuer aus dem Verkehr. Denn: „Kostümierte, die während der Karnevalszeit Auto fahren, müssen darauf achten, dass die Maskerade die Sicht, das Gehör und die Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigt“, erklärt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Es könnte sonst zu Unfällen kommen. Grundsätzlich sind Verkleidungen wie eine Mütze, Perücke oder spitze Ohren zwar nicht verboten, aber der närrische Fahrer darf sich beispielsweise nicht hinter einer schwarzen Zorro-Maske verstecken. Er selbst muss klar erkennbar bleiben. Setzt sich der Karnevalist dennoch mit einer solchen Maske hinters Steuer und wird er erwischt, muss er mit einem Bußgeld rechnen.
Sichere Bedienung des Fahrzeugs

Auch die einwandfreie Bedienung des Fahrzeugs muss stets gewährleistet sein: Mit Panda-Maske über dem Kopf, dickem Obelix-Schaumstoffbauch, riesiger Clownsnase oder überdimensionaler Spaßbrille ist dies kaum möglich. Gleiches gilt für unförmige Handschuhe oder voluminöses Schuhwerk, mit dem sich die Pedale nicht sicher betätigen lassen. Wer derart ausstaffiert einen Unfall baut, handelt vorsätzlich und muss mit Konsequenzen rechnen. „Den Verursacher eines Unfalls erwarten gewiss Probleme mit der Versicherung“, betont TÜV Rheinland-Fachmann Sander. Hinzu kommen Bußgeld und mitunter sogar eine strafrechtliche Verfolgung.
Verstärkte Polizeikontrollen in der Session

In der jecken Session finden ohnehin verstärkt Polizeikontrollen statt. Das Risiko, als Micky Maus oder Gorilla hinterm Lenkrad von den Beamten erwischt zu werden, ist in dieser Zeit deutlich höher. „Karnevalisten, die ihr Kostüm erst am Veranstaltungsort überstreifen, sind in jedem Fall auf der sicheren Seite“, sagt Sander.

Hamelner Weihnachtsmarkt mit Roncalli-Flair

Weihnachtsmarkt-Fans – es ist so weit: Der Weihnachtsmarkt startet am 26. November. Bis zum 23.12.2014, wird ein sagenhaftes Programm präsentiert: Schmeichelnde Noten aus Glasbläser-Kunst, der Roncalli-Circuswelt, einer „Mystischen Nacht“, der Lütjen Eisbahn und zahlreichen Kultur-Angeboten aus Musik, Theater und Gesang.

Inmitten der wunderschönen Fachwerkkulisse, den verzierten Bauten der Weser-Renaissance und den zahlreichen Schaufenstern der Geschäfte werden individuelle weihnachtliche Hütten liebevoll in Szene gesetzt. Es duftet wieder nach Zimt, Plätzchen und Glühwein in den festlich geschmückten Gassen der historischen Altstadt und weihnachtliche Klänge des Glocken- und Figurenspiels begleiten die Besucher durch die Adventszeit.

Das Weihnachtsmarkt-Programm wird im wahrsten Sinne des Wortes sagenhaft: Am 29. November öffnet der Markt bis 24 Uhr zur „Mystischen Nacht”: Feuershows und riesenhafte Fabelwesen begleiten bei mittelalterlichen Klängen die Besucher, die Lange Nacht der Ausstellungen – von Glasbläser-Kunst „The Magic of the Pipe“, bis zum Welt-Kultur-Enten-Erbe „Duckomenta“ – schließen sich ebenso, wie die Lange-Shopping-Nacht, dem bunten treiben an. Advents-Schifffahrten, Christmas-Partys, Stadt- und Türmerführungen, Musik von Gospel bis zu den Turmbläsern, die „Pausenzone für Familien“ und zahlreiche Highlights wehen in der Adventszeit weihnachtliche Luft durch Hamelns Gassen. Das Super-Highlight zum Jahresende: Der Kult-Circus Roncalli gastiert vom 4. – 14. Dezember im Bürgergarten direkt angrenzend zum Weihnachtsmarkt und verbreitet mit seinem Flair eine einzigartige Note von Nostalgie, Romantik und jeder Menge Spaß. Flyer zum Weihnachtsmarkt-Programm liegen ab sofort bei vielen Hamelner Einzelhändelern und Gastronomen, im Bürgeramt, im FIZ, in der Touristinfo und Digital auf der Weihnachtsmarkt-Homepage aus.

Tickets für Circus Roncalli sind im Vorverkauf bei der Dewezet und in der Touristinfo direkt erhältlich.

Weihnachtsmarkt Öffnungszeiten vom 26. November bis 23. Dezember:

Montag bis Mittwoch: 10.00 bis 20.00 Uhr;
Donnerstag und Freitag: 10.00 bis 21.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 22 Uhr;
Sonntag: 11.00 bis 20.00 Uhr;
„Mystische Nacht“: 29. November bis 24.00 Uhr.
Mehr Informationen unter: www.weihnachtsmarkt-hameln.de

Zusatzinformation zu Gästeführungen:
Eine Führung mit Gang über den Weihnachtsmarkt erzählt von der Stadt und von weihnachtlichen Bräuchen; mit abschließender Weihnachtsgeschichte in gemütlicher Runde. Dauer: 90 Minuten, mindestens 10 Teilnehmer, Preis pro Person: 10,00 € (inkl. Heißgetränk), Mit Anmeldung: Tel. 0 51 51 / 95 78 – 23.
Gästeführungen im Dezember ohne Anmeldung: Die „täglichen“ Stadtführung um 10.30 Uhr ab Infocenter Hameln, Preis pro Person 5 Euro und die Türmerführung (samstags) um 20.00 Uhr Preis pro Person 9 Euro, Treffpunkt: Portal Marktkirche am Pferdemarkt.

Naturmooranwendungen können Gelenk- und Muskelprobleme lindern

Wer des Öfteren mit knirschenden Gelenken und schmerzenden Muskeln zu tun hat, leidet im Winter meist ganz besonders: Denn Nässe und Kälte können die Beschwerden noch verschlimmern. Aus prophylaktischen oder therapeutischen Gründen macht es deshalb Sinn, gerade in der kalten Jahreszeit gegenzusteuern und beispielsweise einen Kuraufenthalt oder einen Kurzurlaub einzuplanen. Diverse Kurorte in Deutschland haben sich auf solche Beschwerden spezialisiert. Einer davon ist Bad Bocklet: Das Bayerische Staatsbad ist bekannt für sein Angebot an verschiedenen Naturmooranwendungen, die Gelenk- und Muskelprobleme lindern können.

Immunsystem und Hormonhaushalt werden positiv beeinflusst

Der ganze Körper schwebt hierbei wie schwerelos in der breiigen Masse, die wohltuende Wärme verteilt sich gleichmäßig und dringt tief in die Gewebeschichten ein. Die Durchblutung wird angeregt, Entzündungen und Schwellungen werden gelindert und die Muskulatur entspannt sich. Der hydrostatische Druck ähnelt einer Lymphdrainage und regt den Abfluss angestauter Gewebeflüssigkeit an. Zugleich beeinflussen biologische Substanzen das Immunsystem und den Hormonhaushalt auf positive Weise. Alle Informationen zu den Behandlungen mit flüssigem Badetorf gibt es unter www.badbocklet.de.

Wer rastet, der rostet – das gilt auch im Winter

Während Orthopäden und Ärzte früher die Schonung schmerzender Gelenke empfahlen, gilt heute das gute, alte Sprichwort: “Wer rastet, der rostet”. Denn maßvolle, aber regelmäßige Bewegung sorgt dafür, dass die sogenannte Gelenkschmiere die Blutgefäße in den Knorpeln ausreichend mit Nährstoffen versorgt, indem sie quasi in die Zellen hineinmassiert wird. In Bad Bocklet erwarten den Kurgast oder Kurzurlauber nicht nur wohltuende Naturmoor-Anwendungen: Die schönen Wege entlang der fränkischen Saale laden auch im Winter zum Spazierengehen oder Nordic Walking ein. Zahlreiche Schwimmbäder bieten zudem Wassergymnastik-Kurse an – übrigens auch eine besonders gelenkschonende Möglichkeit, um Sport zu treiben.

Händewaschen und Schlaf schützen vor Erkältungen

Zwei- bis fünfmal im Jahr erwischt es Europäer im Durchschnitt: Halsschmerzen, Husten und Schnupfen gehören für viele vor allem jetzt im Herbst und Winter einfach dazu. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner November-Ausgabe Tipps, wie Sie Erkältungen vermeiden können. Eine der Grundregeln: auf Sauberkeit achten. So empfehlen Experten, sich regelmäßig gründlich die Hände zu waschen, und zwar mindestens 15 Sekunden lang mit Seife. Zur Not kann man die Hände auch mit einem Desinfektionstuch reinigen.

Gerade in der nasskalten Jahreszeit wächst die Ansteckungsgefahr, weil viele Mitmenschen in der Straßenbahn oder am Arbeitsplatz husten und niesen. Wer dann mit den kleinen Tröpfchen in Berührung kommt, kann sich leicht anstecken. „Die meisten Erkältungen bekommt man, weil man mit den Fingern an die Nase fasst oder sich die Augen reibt“, sagt Chuck Gerba, Professor für Mikrobiologie an der Universität von Arizona, USA.

Wer bereits ein Frösteln oder ein Halskratzen spürt, kann Schlimmeres verhindern. Oftmals helfen heißer konzentrierter Fruchtsaft oder ein Honig-Zitronen-Drink, um Halsentzündungen und Husten zu lindern. Auch frei erhältliche Schmerzmittel wie Paracetamol, Aspirin oder Ibuprofen sind ratsam. „Diese helfen bei Hals- oder Nasennebenhöhlenentzündung, Schüttelfrost, Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen“, sagt Ron Eccles, Leiter des Erkältungszentrums der Universität Cardiff in Großbritannien. Für die Nase empfehlen Experten Meeresalgenspray, das die Dauer einer Erkältung verkürzen kann. Antibiotika sollte man hingegen meiden – sie bekämpfen Bakterien, sind aber nutzlos gegen Viren.

Wenn es draußen sehr kalt ist, sollte man Nase und Mund mit einem Schal schützen, weil die Atemluft damit angewärmt wird. Wer seine Nase hingegen ungeschützt der Kälte aussetzt, schwächt damit die Abwehrkräfte. Auch die Füße sollte man warm halten, weil kalte Extremitäten die körpereigene Abwehr gegen Erkältungsviren schwächen. Weitere Hilfsmittel, um eine Erkältung zu verhindern: grünen Tee trinken, Vitamin D einnehmen und reichlich Joghurt essen.

Ein gutes Rezept, um gesund zu bleiben oder zu werden, ist übrigens ausreichender Schlaf. „Die beste Waffe gegen Erkältungen ist die körpereigene Abwehr. Genug Schlaf stärkt sie“, erläutert Dr. Pasi Penttinen vom Europäischen Zentrum für Krankheitsverhütung in Stockholm im Magazin Reader’s Digest. Übrigens: Wenn die Erkältung erst einmal da ist, muss daheim niemand in Putzwahn verfallen. „Ein Tuch und ein neutrales Reinigungsmittel reichen aus, um die Ausbreitung der Viren zu stoppen“, sagt Dr. Nuala O’Connor, Beraterin für Antibiotika-Resistenzen an der Hochschule für Praktische Ärzte in Dublin. „Verwendet man zu viel Desinfektionsmittel, fördert man die Entstehung resistenter Organismen.“

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab 27. Oktober an zentralen Kiosken erhältlich.