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- 9.2.2010: Neuer Impstoff gegen Magenkrebs
- 9.2.2010: Hart IV Urteil. Armen Kinder muss sofort geholfen werden
- 8.2.2010: Musik klingt auch leise gut
- 2.1.2010: Krebsvorsorge ist gar nicht schwer
Wissenswertes
Archive für Februar 2010
Schneller Rauchfrei
26.2.2010 von dieJenny.
So viele Menschen in Deutschland rauchen. Die Risiken sind bewusst, doch fällt es oft schwer, die Finger vom Glimmstängel zu lassen. Für jeden, der wirklich aufhören will, ein paar Tipps:
Der langsame Weg, nach und nach aufzuhören, lohnt sich in der Regel nicht, er ist schwieriger und qualvoller. Effektiver ist da die „Schlusspunkt-Methode“. Setzen Sie sich in den nächsten Zehn Tagen einen Termin, zu dem Sie definitiv aufhören wollen. Rauchen Sie dann genüsslich Ihre letzte Zigarette, um danach alle Rauchutensilien wegzuwerfen. Vorbereitung darauf kann von Vorteil sein. Führen Sie einfach ein „Rauchtagebuch“. Das heißt, Sie schreiben an zwei Tagen in der Woche und einen am Wochenende auf, wann Sie rauchen und warum. Überlegen Sie dann, was Sie sonst in diesen Situationen tun könnten. Wenn Sie starker Raucher sind, können auch Nikotinpflaster von Nöten sein, um die körperlichen Auswirkungen gering zu halten. Symptome wie Schwindel oder Übelkeit sind in der Regel nach sieben bis zehn Tagen vergessen, also durchhalten!
Viele Menschen geniessen gerne eine Zigarette nach dem Essen. Wenn es Ihnen schwer fällt, von dieser loszukommen, verändern Sie einfach die Grundsituation. Bleiben Sie nach dem Essen nicht sitzen! Gehen Sie spazieren, spülen Sie ab oder beschäftigen Sie sich anderweitig! Auch kann es hilfreich sein, bereits vor dem Rauchstopp eine gesunde Richtung in Sachen Ernährung einzuschlagen, damit Sie nach dem Rauchstopp nicht unnötig zunehmen. Das sollte Sie nicht abschrecken, trauen Sie sich einfach zu, diese Phase zu überwinden. Viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben! Sollten Sie weiterhin Probleme haben, holen Sie sich bei Ihrem Arzt Informationen zum Thema ein und besuchen sie gegebenenfalls Antiraucherkurse.
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Neuer Impstoff gegen Magenkrebs
9.2.2010 von admin.
08.02.10 | Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe
Wissenschaftler entwickeln Impfstoff gegen Bakterium Heliobacter pylori
München (ng) – Jedes Jahr erkranken fast 19.000 Menschen in Deutschland neu an Magenkrebs. 90 Prozent dieser Karzinome sind auf eine Infektion mit dem Bakterium Heliobacter pylori zurückzuführen. Diese Infektion wird zurzeit vor allem mit Antibiotika behandelt. Der Erreger ist in den letzten zehn Jahren jedoch vermehrt unempfindlich gegenüber dieser Therapie geworden. Die Deutsche Krebshilfe fördert jetzt ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine Impfung gegen dieses Bakterium zu entwickeln. Die gemeinnützige Organisation unterstützt das Projekt am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TU) mit 266.000 Euro.
Die chronische Infektion mit Heliobacter pylori ist die häufigste bakterielle Erkrankung weltweit. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit diesem Erreger infiziert – dem Hauptverursacher von Magenkrebs. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Keim als „Klasse I Karzinogen“, also als sicher krebserregend, eingestuft. Durch eine Infektion mit diesem Bakterium entzündet sich die Magenschleimhaut. Aus dieser chronischen Entzündung kann sich bei einigen Patienten Magenkrebs entwickeln.
Um zu verhindern, dass Magenkrebs entsteht, muss die bakterielle Infektion frühzeitig behandelt werden. „Die aktuellen Therapien sind jedoch teuer, haben Nebenwirkungen und der Erreger wird häufig gegen das Antibiotikum resistent“, erklärt Privatdozent Dr. Markus Gerhard. Er ist Projektleiter an der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der TU München. „Ein viel versprechender Ansatz ist hingegen eine Impfung gegen Heliobacter pylori.“ Obwohl bereits zahlreiche Impfstoffe getestet wurden, gibt es bisher jedoch noch keinen, der sich für die klinische Anwendung eignet. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projektes erforscht das Team um Gerhard nun einen innovativen Impfansatz gegen das Bakterium.
In früheren Studien haben die Wissenschaftler bereits ein zentrales Molekül identifiziert, das ein idealer Kandidat ist für eine wirkungsvolle Impfstrategie gegen Heliobacter pylori und somit gegen die Entstehung von Magenkrebs: Es handelt sich dabei um einen Eiweißstoff, den das Bakterium selbst produziert und ausscheidet. Dieses bakterielle Protein blockiert die menschliche Abwehrreaktion und verhindert so, dass das Immunsystem das Bakterium beseitigen kann. Mit Hilfe der neuen Impfung soll nun erreicht werden, dass die körpereigenen Antikörper das bakterielle Eiweiß ausschalten. Das Immunsystem ist so in der Lage, das Bakterium eigenständig zu zerstören. Die Impfung soll zukünftig sowohl vorbeugend als auch therapeutisch gegen Heliobacter pylori eingesetzt werden. „Unsere Arbeit wird dazu beitragen, neue Strategien zu entwickeln, um die Entstehung von Magenkrebs sowie von chronischen Entzündungen und Geschwüren zu verhindern“, erklärt Gerhard.
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Hart IV Urteil. Armen Kinder muss sofort geholfen werden
9.2.2010 von admin.
Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt das heutige Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zur Höhe der Hartz-IV-Regelsätze. “Jetzt gibt es einen klaren Auftrag an die Bundesregierung, die Regelleistungen transparent und sachgerecht bis zum 31. Dezember 2010 neu zu berechnen”, erklärte die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher.”Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, in den nächsten Wochen eine gesetzliche Regelung auf den Weg zu bringen, die bedarfsgerechte Regelsätze für Kinder vorsieht. Kinder aus Hartz-IV-Familien dürfen nicht länger in ihren Entwicklungs- und Teilhabechancen gegenüber anderen Kindern benachteiligt werden”, sagte die VdK-Chefin. Denn jetzt würden bei ihnen die Weichen für das weitere Leben gestellt, die nachträglich nicht mehr korrigiert werden können.
“Bei der Förderung von Kindern spielt selbst ein halbes Jahr eine große Rolle”, betonte Mascher. Deshalb müsse bei besonderen Bedarfen von Kindern schnell Hilfe möglich sein. Hier habe das Gericht jetzt einen Rechtsanspruch eröffnet. “Fahrtkosten bei getrennt lebenden Eltern, Teilnahme an Klassenfahrten, Nachhilfestunden, das brauchen Kinder zum Beispiel, um nicht ausgegrenzt zu werden. Vom Hartz-IV-Regelsatz lassen sich dafür keine Rücklagen bilden. Das hat die Praxis gezeigt. Hier brauchen wir ganz schnell eine Verfahrensregelung”, betonte die VdK-Präsidentin.
Der VdK forderte zur Finanzierung höherer Hartz-IV-Leistungen die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Wiederbelebung der Vermögensteuer.
Mascher: “Die Gewährung, aber auch der Umfang des soziokulturellen Existenzminimums darf nicht an der angespannten Lage des Bundeshaushalts scheitern. Menschenwürde kann nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Haushaltskonsolidierung darf nicht zu Lasten der Schwächsten gehen. Diese haben die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verursacht. Sie dürfen jetzt nicht ihre Opfer werden.”
Mascher warnte auch vor der Fortsetzung der Missbrauchsdiskussion bei Hartz IV. Eine Studie der Bundesagentur für Arbeit habe ergeben, dass sich die Zahl der Missbrauchsfälle von 2008 auf 2009 lediglich um 0,1 Prozent von 1,8 auf 1,9 Prozent aller Hartz-IV-Leistungsempfänger erhöht hat. “Die 98,1 Prozent der Hartz-IV-Empfänger, die zu Recht diese Leistungen beziehen, haben es satt, als Sozialschmarotzer diffamiert zu werden. Damit muss Schluss sein”, betonte die VdK-Präsidentin. (Michael Pausder)
Musik klingt auch leise gut
8.2.2010 von dieJenny.
Gerade bei Jugendlichen nimmt die Zahl an Hörschäden erheblich zu. Der Grund: zu viel Lärm. Gerade durch den MP3-Player, laute Computerspiele oder auch die zu laute Musik im Zimmer ist das Gehör Jugendlicher enormem Stress ausgesetzt. Schätzungen zufolge leiden mittlerweile etwa 500.000 Jugendliche an Hörschäden.
Doch nicht alle empfinden es selbst auch so: Studien belegen, dass etwa die Hälfte derer, die sich als normalhörend bezeichnen, tatsächlich unter starken Beeinträchtigungen leiden. Gefährlich wird das auch für andere, denn bei etwa einem Drittel der Betroffenen treten auch Probleme beim sogenannten Richtungshören auf. Das bedeutet, dass beispielsweise im Straßenverkehr nicht mehr abgeschätzt werden kann, woher Geräusche wie Fahrradklingeln oder Sirenen ertönen, was zu Unfällen führt.
Auch für den Betroffenen ist dies Thema nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Dauerhafte Ohrgeräusche sind nur eine von vielen Folgen. Wenn ein Piepen im Ohr auftaucht bei zu lauter Musik, sollte spätestens dann Abstand zum Lärm genommen werden. Verschwindet es nicht nach spätestens 24 Stunden, ist ein Arzt aufzusuchen.
Nicht umsonst arbeitet man an Regelungen über die Lautstärke von Kopfhörern. Die eigene Gesundheit sollte niemandem egal sein – und Musik klingt doch auch leise noch immer gut!
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