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Wissenswertes
Musik klingt auch leise gut
Gerade bei Jugendlichen nimmt die Zahl an Hörschäden erheblich zu. Der Grund: zu viel Lärm. Gerade durch den MP3-Player, laute Computerspiele oder auch die zu laute Musik im Zimmer ist das Gehör Jugendlicher enormem Stress ausgesetzt. Schätzungen zufolge leiden mittlerweile etwa 500.000 Jugendliche an Hörschäden.
Doch nicht alle empfinden es selbst auch so: Studien belegen, dass etwa die Hälfte derer, die sich als normalhörend bezeichnen, tatsächlich unter starken Beeinträchtigungen leiden. Gefährlich wird das auch für andere, denn bei etwa einem Drittel der Betroffenen treten auch Probleme beim sogenannten Richtungshören auf. Das bedeutet, dass beispielsweise im Straßenverkehr nicht mehr abgeschätzt werden kann, woher Geräusche wie Fahrradklingeln oder Sirenen ertönen, was zu Unfällen führt.
Auch für den Betroffenen ist dies Thema nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Dauerhafte Ohrgeräusche sind nur eine von vielen Folgen. Wenn ein Piepen im Ohr auftaucht bei zu lauter Musik, sollte spätestens dann Abstand zum Lärm genommen werden. Verschwindet es nicht nach spätestens 24 Stunden, ist ein Arzt aufzusuchen.
Nicht umsonst arbeitet man an Regelungen über die Lautstärke von Kopfhörern. Die eigene Gesundheit sollte niemandem egal sein – und Musik klingt doch auch leise noch immer gut!