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- 4.3.2010: Jugendliche im Umgang mit dem Alkohol
- 26.2.2010: Schneller Rauchfrei
- 9.2.2010: Neuer Impstoff gegen Magenkrebs
- 9.2.2010: Hart IV Urteil. Armen Kinder muss sofort geholfen werden
- 8.2.2010: Musik klingt auch leise gut
- 2.1.2010: Krebsvorsorge ist gar nicht schwer
Wissenswertes
Archiv der Kategorie Gesundheit Medizin
Jugendliche im Umgang mit dem Alkohol
4.3.2010 von dieJenny.
Jedes Jahr trinken ca. 750000 Menschen in der Bundesrepublik das erste Mal Alkohol. Für ca. 10% kann dies der Beginn einer zweifelhaften Alkoholikerkarriere sein. Jugendalkoholismus findet man kaum in einer Statistik - spektakulärer sind die jugendlichen Drogenabhängigen - aber die meisten User illegaler Drogen haben zuvor Erfahrungen mit der Pulle gemacht.
Kinder werden frühzeitig an den Geschmack von Alkohol gewöhnt: In vielen Süßigkeiten und Lebensmitteln, die sogar ausdrücklich für diese Altersgruppe angepriesen werden, ist Alkohol enthalten. So wird frühzeitig der alkoholische Geschmack antrainiert, denn normalerweise wirkt dieser beißende Geschmack abstoßend.
Bereits Kinder sammeln ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Omas Geburtstag - es darf zur Feier des Tages ein Schlückchen Sekt genippt werden. Für die Kinder ist das sozusagen der erste Schritt in die Erwachsenenwelt. Die Erwachsenen machen es den Kindern vor: Alkohol gehört zum Erwachsensein! Meistens darf zur Konfirmation das erste Mal “richtig” getrunken werden - die Jugendlichen sind dann gerade mal 14 Jahre alt.
Viele Erwachsene machen sich keine Gedanken, wenn Kinder mit Alkohol in Berührung kommen - das sollten Sie jedoch wissen:
* Das kindliche Nervensystem reagiert empfindlicher als das eines Erwachsenen - bereits ab 0,5 Promille Alkohol im Blut kann ein Kind bewusstlos werden. Bei Alkoholvergiftung muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.
* Je geringer das Gewicht des Kindes ist, umso mehr bewirkt die aufgenommene Alkoholmenge einen höheren Blutalkoholgehalt im Körper - bereits kleine Mengen Alkohol können tödlich sein!
* Beim Schulkind liegt die Gefahrenzone bei ca. 3 Gramm Alkohol je Kilogramm Körpergewicht, während beim Erwachsenen erst doppelt so viel zum Tode führt.
* Beim kleineren Kind fehlt das sonst so typische rauschhafte Anfangsstadium - das Kind kann schlagartig vom wachen Zustand in tiefe Betäubung fallen!
* Alkohol beeinträchtigt die seelisch-geistige und körperliche Entwicklung der Kinder.
Gerade die Pubertät ist eine schwierige Phase. Die Jugendlichen wollen sich vom Elternhaus lösen, haben aber in der Welt der Erwachsenen noch große Schwierigkeiten sich zu behaupten. Die körperliche Entwicklung, der erste Liebeskummer, schulischer Leistungsdruck erschweren diese Zeit enorm. Alkohol kommt in dieser Entwicklungszeit wie gerufen. Er schmeckt den jungen Erwachsenen zwar nicht unbedingt, wirkt aber enthemmend, entspannend und hilft dabei sich über Verbote hinwegzusetzen. Der Alkohol lässt das mangelnde Selbstvertrauen vergessen und auch die Zukunftsängste werden lässig überspielt. In vielen Cliquen gilt Alkoholkonsum als Zeichen von Stärke, dadurch entsteht der Gruppenzwang mitzutrinken.
Alkoholkonsum wird in unserer Gesellschaft toleriert, er ist Bestandteil der Erwachsenenwelt. Wer als Jugendlicher mithalten will, muss auch mittrinken, als Abstinenzler gilt er schnell als Außenseiter. Dazu trägt auch wesentlich die Werbung mit Sprüchen wie “Spaß im Glas” bei. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Genussmitteln kann jedoch erlernt werden, dazu haben wir als Erwachsene auch eine Vorbildfunktion.
Setzen Sie sich öfters mit der ganzen Familie zusammen und sprechen Sie über aktuelle Probleme.
Hören Sie Ihrem Kind immer zu. Zeigen Sie, dass Sie Verständnis für Sorgen und Probleme haben. Schaffen Sie eine Vertrauensbasis. Auch Nebensächlichkeiten können für das Kind oder Jugendlichen “weltbewegend” sein.
Beleben Sie Familientraditionen, auf die sich die Kinder freuen - z.B. gemeinsames Samstagsfrühstück etc.
Seien Sie Ihren Kindern ein Vorbild, indem Sie den eigenen Suchtmittelgenuss (Alkohol, Zigaretten) einschränken.
Geben Sie den Kindern geistige Anregungen, machen Sie Spielenachmittage o.ä. Machen Sie gemeinsame Ausflüge, an denen die Kinder auch Spaß haben etc.
Nehmen Sie den Kindern nicht alle Aufgaben ab. Lassen Sie die Kinder altersgerecht Verantwortungen und Pflichten übernehmen.
Kinder und Jugendliche müssen eigene Erfahrungen sammeln. Dazu gehören auch Trauer, Wut und Enttäuschung. Lassen Sie die Kinder Probleme auch selber lösen.
Jedes Extrem in der Familie kann sich negativ auswirken. Gibt man den Kindern zu viele Freiheiten, zuwenig Beachtung und Interesse, so fühlen sie sich leicht vernachlässigt. Auch das Gegenteil wirkt sich negativ aus. Das Überbehütetsein und zuviel Strenge, gibt Kindern und Jugendlichen zu wenig Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. Das gesunde Mittelmaß zu finden ist nicht leicht, aber erstrebenswert.
Quelle: http://www.a-connect.de/jugend.php
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Schneller Rauchfrei
26.2.2010 von dieJenny.
So viele Menschen in Deutschland rauchen. Die Risiken sind bewusst, doch fällt es oft schwer, die Finger vom Glimmstängel zu lassen. Für jeden, der wirklich aufhören will, ein paar Tipps:
Der langsame Weg, nach und nach aufzuhören, lohnt sich in der Regel nicht, er ist schwieriger und qualvoller. Effektiver ist da die „Schlusspunkt-Methode“. Setzen Sie sich in den nächsten Zehn Tagen einen Termin, zu dem Sie definitiv aufhören wollen. Rauchen Sie dann genüsslich Ihre letzte Zigarette, um danach alle Rauchutensilien wegzuwerfen. Vorbereitung darauf kann von Vorteil sein. Führen Sie einfach ein „Rauchtagebuch“. Das heißt, Sie schreiben an zwei Tagen in der Woche und einen am Wochenende auf, wann Sie rauchen und warum. Überlegen Sie dann, was Sie sonst in diesen Situationen tun könnten. Wenn Sie starker Raucher sind, können auch Nikotinpflaster von Nöten sein, um die körperlichen Auswirkungen gering zu halten. Symptome wie Schwindel oder Übelkeit sind in der Regel nach sieben bis zehn Tagen vergessen, also durchhalten!
Viele Menschen geniessen gerne eine Zigarette nach dem Essen. Wenn es Ihnen schwer fällt, von dieser loszukommen, verändern Sie einfach die Grundsituation. Bleiben Sie nach dem Essen nicht sitzen! Gehen Sie spazieren, spülen Sie ab oder beschäftigen Sie sich anderweitig! Auch kann es hilfreich sein, bereits vor dem Rauchstopp eine gesunde Richtung in Sachen Ernährung einzuschlagen, damit Sie nach dem Rauchstopp nicht unnötig zunehmen. Das sollte Sie nicht abschrecken, trauen Sie sich einfach zu, diese Phase zu überwinden. Viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben! Sollten Sie weiterhin Probleme haben, holen Sie sich bei Ihrem Arzt Informationen zum Thema ein und besuchen sie gegebenenfalls Antiraucherkurse.
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Neuer Impstoff gegen Magenkrebs
9.2.2010 von admin.
08.02.10 | Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe
Wissenschaftler entwickeln Impfstoff gegen Bakterium Heliobacter pylori
München (ng) – Jedes Jahr erkranken fast 19.000 Menschen in Deutschland neu an Magenkrebs. 90 Prozent dieser Karzinome sind auf eine Infektion mit dem Bakterium Heliobacter pylori zurückzuführen. Diese Infektion wird zurzeit vor allem mit Antibiotika behandelt. Der Erreger ist in den letzten zehn Jahren jedoch vermehrt unempfindlich gegenüber dieser Therapie geworden. Die Deutsche Krebshilfe fördert jetzt ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine Impfung gegen dieses Bakterium zu entwickeln. Die gemeinnützige Organisation unterstützt das Projekt am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TU) mit 266.000 Euro.
Die chronische Infektion mit Heliobacter pylori ist die häufigste bakterielle Erkrankung weltweit. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit diesem Erreger infiziert – dem Hauptverursacher von Magenkrebs. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Keim als „Klasse I Karzinogen“, also als sicher krebserregend, eingestuft. Durch eine Infektion mit diesem Bakterium entzündet sich die Magenschleimhaut. Aus dieser chronischen Entzündung kann sich bei einigen Patienten Magenkrebs entwickeln.
Um zu verhindern, dass Magenkrebs entsteht, muss die bakterielle Infektion frühzeitig behandelt werden. „Die aktuellen Therapien sind jedoch teuer, haben Nebenwirkungen und der Erreger wird häufig gegen das Antibiotikum resistent“, erklärt Privatdozent Dr. Markus Gerhard. Er ist Projektleiter an der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der TU München. „Ein viel versprechender Ansatz ist hingegen eine Impfung gegen Heliobacter pylori.“ Obwohl bereits zahlreiche Impfstoffe getestet wurden, gibt es bisher jedoch noch keinen, der sich für die klinische Anwendung eignet. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projektes erforscht das Team um Gerhard nun einen innovativen Impfansatz gegen das Bakterium.
In früheren Studien haben die Wissenschaftler bereits ein zentrales Molekül identifiziert, das ein idealer Kandidat ist für eine wirkungsvolle Impfstrategie gegen Heliobacter pylori und somit gegen die Entstehung von Magenkrebs: Es handelt sich dabei um einen Eiweißstoff, den das Bakterium selbst produziert und ausscheidet. Dieses bakterielle Protein blockiert die menschliche Abwehrreaktion und verhindert so, dass das Immunsystem das Bakterium beseitigen kann. Mit Hilfe der neuen Impfung soll nun erreicht werden, dass die körpereigenen Antikörper das bakterielle Eiweiß ausschalten. Das Immunsystem ist so in der Lage, das Bakterium eigenständig zu zerstören. Die Impfung soll zukünftig sowohl vorbeugend als auch therapeutisch gegen Heliobacter pylori eingesetzt werden. „Unsere Arbeit wird dazu beitragen, neue Strategien zu entwickeln, um die Entstehung von Magenkrebs sowie von chronischen Entzündungen und Geschwüren zu verhindern“, erklärt Gerhard.
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Musik klingt auch leise gut
8.2.2010 von dieJenny.
Gerade bei Jugendlichen nimmt die Zahl an Hörschäden erheblich zu. Der Grund: zu viel Lärm. Gerade durch den MP3-Player, laute Computerspiele oder auch die zu laute Musik im Zimmer ist das Gehör Jugendlicher enormem Stress ausgesetzt. Schätzungen zufolge leiden mittlerweile etwa 500.000 Jugendliche an Hörschäden.
Doch nicht alle empfinden es selbst auch so: Studien belegen, dass etwa die Hälfte derer, die sich als normalhörend bezeichnen, tatsächlich unter starken Beeinträchtigungen leiden. Gefährlich wird das auch für andere, denn bei etwa einem Drittel der Betroffenen treten auch Probleme beim sogenannten Richtungshören auf. Das bedeutet, dass beispielsweise im Straßenverkehr nicht mehr abgeschätzt werden kann, woher Geräusche wie Fahrradklingeln oder Sirenen ertönen, was zu Unfällen führt.
Auch für den Betroffenen ist dies Thema nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Dauerhafte Ohrgeräusche sind nur eine von vielen Folgen. Wenn ein Piepen im Ohr auftaucht bei zu lauter Musik, sollte spätestens dann Abstand zum Lärm genommen werden. Verschwindet es nicht nach spätestens 24 Stunden, ist ein Arzt aufzusuchen.
Nicht umsonst arbeitet man an Regelungen über die Lautstärke von Kopfhörern. Die eigene Gesundheit sollte niemandem egal sein – und Musik klingt doch auch leise noch immer gut!
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Krebsvorsorge ist gar nicht schwer
2.1.2010 von admin.
Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für gute Vorsätze zum Jahreswechsel
Bonn (ek) – Das Jahr 2009 geht dem Ende zu. Viele Menschen halten jetzt Rückblick, schauen aber auch nach vorne mit der Frage: Was kann ich im Neuen Jahr besser machen? Gute Vorsätze für das Jahr 2010, die sich in die Tat umsetzen lassen, sind gefragt. Gesundheitsförderung steht bei vielen Menschen auf der Liste der Vorsätze ganz oben. Die Deutsche Krebshilfe rät: Ernähren Sie sich gesund, rauchen Sie nicht und bewegen Sie sich viel – so können Sie Ihr Krebsrisiko deutlich senken.
Wer gesundheitsbewusst lebt, tut sich selbst einen großen Gefallen: Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit steigen und das Krankheitsrisiko sinkt. Innere Ausgeglichenheit ist der Lohn für die Anstrengung, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Die Deutsche Krebshilfe erinnert daher zum Jahreswechsel an die wichtigsten Tipps für einen gesunden Lebensstil: Sport, Nichtrauchen, gesunde Ernährung, UV-Schutz und Alkoholkonsum nur in geringen Mengen. Die Deutsche Krebshilfe rät zudem, sich bei seinem Arzt über das Angebot der Krebs-Früherkennungsuntersuchungen zu informieren und diese gegebenenfalls in Anspruch zu nehmen.
„Nutzen Sie im Alltag jede Chance, um sich gesund zu halten“, rät Professor Dr. Harald zur Hausen, der ab Januar 2010 das Präsidentenamt der Deutschen Krebshilfe übernimmt. „Seien Sie auch ein Vorbild für Kinder: Je früher gesundheitsbewusstes Verhalten gelernt wird, desto besser!“ Denn: Kinder lernen durch Nachahmung – durch positives und negatives Vorleben. Bewiesen ist beispielsweise, dass Kinder rauchender Eltern doppelt so häufig mit dem Rauchen beginnen wie Kinder aus rauchfreien Haushalten. Der Grundstein für Übergewicht wird ebenfalls in jungen Jahren gelegt.
Mit ihren kostenlosen Informationsmaterialien zu den Themen Krebs-Prävention und Gesunde Lebensweise unterstützt die Deutsche Krebshilfe interessierte Bürgerinnen und Bürger. Broschüren, Flyer und Filme auf DVD können schriftlich oder telefonisch bei der Geschäftsstelle in Bonn angefordert werden. Weitere Tipps gibt es auf der Webseite www.krebshilfe.de.
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Blutkonserven werden in Deutschland knapp
25.8.2009 von admin.
Blutkonserven werden knapp! Allein in Deutschland werden täglich rund 15.000 Blutkonserven benötigt. Der medizinische Fortschritt der komplizierte Operationen ermöglicht, fördert den Verbrauch von Blutkonserven. Um diesen erhöhten Bedarf zu decken muss erheblich mehr Blut gespendet werden. Nur 4 Prozent der Deutschen spenden regelmässig Blut, 2/3 seien aber mindestens einmal im Leben auf fremdes Blut angewiesen. Für den Spender hat die Abgabe von Blut einen wesentlichen Vorteil: er erhält einen kostenlosen Check wichtiger Blutwerte.
Blut kann grundsätzlich jeder im Alter von 18 bis 68 Jahren spenden.
Weitere Informationen zu diesem Thema auf DRK-Blutspende Verwandte Themen:
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Depression ist eine ernste psychische Krankheit.
23.8.2009 von admin.
Wer an einer Depression erkrankt, leidet unter einer anhaltenden tiefen Herabgestimmtheit, aus der er sich in der Regel nicht mehr selbst befreien kann. Sie unterscheidet sich von “normalen” Gefühlen der Erschöpfung, Mutlosigkeit und Trauer, die als Reaktion auf konkrete Probleme entstanden sind. Solche “Stimmungstief-Phasen” kennt jeder. Sie gehen meist vorüber, sobald die auslösenden Ereignisse konstruktiv verarbeitet sind – sobald zum Beispiel der Schmerz über den Verlust eines nahe stehenden Menschen nachlässt oder die Überlastung bei der Arbeit abnimmt.
Eine unbehandelte Depression dagegen bessert sich in der Regel nicht von selbst. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben und auch völlig unabhängig von äußeren Umständen auftreten. Die Betroffenen empfinden eine quälende innere Leere, Hoffnungs- und Antriebslosigkeit oder auch Angst. Diese Gefühle beeinträchtigen zunehmend zentrale Lebensfunktionen, können zu Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Konzentrationsstörungen führen und auch von körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen oder Magendrücken begleitet werden. Oft sind Beschwerden zu bestimmten Tageszeiten besonders belastend. Als typisch gilt das “Morgentief” mit einer leichten Besserung gegen Abend.
Viele Betroffene scheuen sich, den Arzt auf ihre Probleme anzusprechen – ein Fehler. Psychische Leiden sind keinesfalls etwas, wofür man sich schämen müsste, sondern Krankheiten wie andere auch: Mit etwa einer Millionen Betroffener allein in Deutschland gehört die Depression mit Herzinfarkten und Krebs sogar zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Eine möglichst frühzeitige, individuelle Diagnose ist entscheidend. Nicht behandelte, schwere Depressionen bringen die Gefahr von Suizidversuchen und Suiziden (Selbsttötungen) mit sich.
Es gibt verschiedene, auch von Mensch zu Mensch variierende Formen der Depression und dementsprechend unterschiedliche Therapien. Grundpfeiler sind psychotherapeutische Verfahren und Medikamente – so genannte Antidepressiva. Die meisten depressiv Erkrankten können effektiv behandelt werden und wieder ein normales, erfülltes Leben führen.
Quelle: GesundheitPro Verwandte Themen:
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